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  • 2014_LOGO_OBERLANDCUP_4CRekordteilnehmerzahl bei der 5. Gilchinger Meisterschaft

    Text: Michele Cordes
    Fotos:
     Dominic Berger

    Video zur Veranstaltung

    Am 3. Mai 2014 war es endlich wieder so weit: Die Gilchinger Meisterschaft wurde zum fünften Mal von der Alpenvereinssektion München in der eigenen Kletterhalle, dem DAV Kletter- und Boulderzentrum München West (Gilching) ausgetragen. Trotz Sprühregen und beinahe winterlichen Temperaturen von unter 10 Grad startete die zweite Runde des Oberlandcups 2014 mit einer Rekordteilnehmerzahl von 229 Wettkämpfern. Der Kletterwettbewerb zeichnet sich seit vielen Jahren durch sein hohes sportliches Niveau aus, und so es ist auch nicht verwunderlich, dass Starter aus ganz Bayern anreisten, um sich in Gilching zu messen.

    Bei guter Stimmung und lauten Beats starteten die Teilnehmer in vier verschiedenen Klassen (Kinder, Jugend, Erwachsene, 40+ jeweils männlich und weiblich) in die Qualifikation, wobei es innerhalb von drei Stunden galt, 30 verschiedene Boulder und zwei Wettkampf-Routen zu bewältigen. Zudem gab es noch besondere Wettkampfstationen: Für Kinder die Slacklinestation und einen spaßigen Tischboulder, Starter aller anderen Klassen konnten an der gefürchteten Klimmzugstation punkten. Das Schrauberteam mit Nils Schützenberger, Fabian Werner, Chiara Clostermann, Philipp Kujawa und Vincent Hessfeld sorgte mit kreativ geschraubten Bouldern und anspruchsvollen Qualifiktionsrouten in den oberen Schwierigkeitsgraden für echte Bewegungsschmankerl.

     Wer springt am höchsten?

    Nach der Qualifikation stand am frühen Nachmittag der fast schon zur Tradition gewordene High Jump Contest auf dem Programm. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, den Kletterer zu ermitteln, der am höchsten springen kann. Für den Sprungwettkampf werden zu Beginn zwei Startgriffe ungefähr auf Brusthöhe an der Kletterwand angebracht. Der Zielgriff befindet sich zu Beginn des Contests mindestens über Kopfhöhe und wird mit jedem Durchgang höher gesetzt. Dabei gilt es, den oberen Griff von den Startgriffen aus anzuspringen und festzuhalten. Wer den Zielgriff nicht erreicht, scheidet aus dem Wettkampf aus. Alle anderen springen weiter, bis sie den Zielgriff nicht mehr erreichen. Der Contest wird so lange fortgeführt, bis der Teilnehmer übrig bleibt, der am höchsten springen kann. Bei den Damen sprang sich Tabitha Eckfeld aufs oberste Treppchen, bei den Herren sicherte sich Manuel Lugoboni den High-Jump-Sieg.

    Das Finale: Hop oder Top?

    Die fünf besten Kletterer jeder Starterklasse durften nach der Qualifikation ins Finale einziehen. Dort galt es zwei Boulder mit je zwei Bonusgriffen zu bewältigen. Das Schrauberteam um Nils Schützenberger leistete ganze Arbeit und bescherte den Finalisten einige knackige Probleme. Bei den Kindern erwiesen sich die Boulder allerdings als zu anspruchsvoll, da keiner der Finalisten einen Topgriff erreichte. Anna Lechner setzte sich dennoch vor ihrer Konkurrentin Magdalena Schmidt (Platz 2) und Helena Amann (Platz 3) den Sieg in der Klasse „Kinder weiblich“. In der Kategorie „Kinder männlich“ lieferten sich Luis Funk und Philipp Kuczora ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen: Beide kämpften sich bis zum zweiten Bonusgriff vor – auch hier konnte kein Finalist einen Zielgriff toppen. Aufgrund des besseren Qualifikationsergebnisses landete Luis Funk schließlich auf Platz 1 – vor dem zweitplatzierten Philipp Kuczora und Florian Wander (Platz 3). Ein ganz ähnliches Szenario erlebten die Zuschauer bei den weiblichen Teilnehmerinnen. Titelverteidigerin Romy Fuchs entschied in der Kategorie „Jugend weiblich“ auch heuer das Finale für sich: Als einzige Teilnehmerinnen erreichten sie und Konkurrentin Louisa Brumma den zweiten Bonusgriff – und auch in diesem Fall entschied das bessere Qualifikationsergebnis. Bei der männlichen Jugend gelang es Christoph Schweiger als einzigem Finalisten den Boulder zu toppen. Eine starke Leistung, die ihm den Platz auf dem obersten Treppchen sicherte. Gefolgt von Oliver Schmidt (Platz 2) und Luca Habelt (Platz 3).

    Bei den Damen über 40 kämpfte sich Kerstin Heine als einzige Teilnehmerin bis zum zweiten Bonusgriff vor, was ihr in der Kategorie „Damen 40+“ ebenfalls den ersten Podiumsplatz bescherte. In der Starterklasse „Herren 40+“ konnte Titelverteidiger und Top-Favorit Thomas Stallinger (Platz 3) überraschender Weise nur einen der beiden Finalboulder toppen. Seine Konkurrenten Andreas Reiml (Platz 2) und Robert David (Platz 1) toppten beide Finalboulder, wobei Andreas Reiml ein paar Versuche mehr benötigte. Bei den Damen präsentierte sich den Zuschauern ein durchweg sehr starkes Starterfeld: Sophie Arnold kletterte einen der Boulder bis zum Top und setzte sich letztlich knapp vor Tabitha Eckfeld (Platz 2) durch, der die Uhr einen Strich durch die Rechnung machte. Auf Platz 3 landete Joanna Melle. Im Herrenfinale sicherte sich Stefan Hilger den Sieg. Er erreichte als einziger Finalist den zweiten Bonusgriff und landete damit vor Florian Lochner (Platz 2) und Matthias Rech (Platz 3) auf dem ersten Platz.

    Danke!

    Die Sektion München möchte sich sehr herzlich bei allen Teilnehmern, Helfern und Zuschauern für die gelungene Veranstaltung bedanken. Ein besonderes Dankeschön geht außerdem an das Sporthaus Schuster, das auch in diesem Jahr die Wettkampf-T-Shirts sponserte.

    Die dritte Runde des Oberlandcups 2014 wurde am 10. Mai 2014 mit der 9. Tölzer Stadtmeisterschaft ausgetragen, und am 12. Juli 2014 geht der Kletterwettbewerb mit der 12. Münchner Stadtmeisterschaft in die Finalrunde.

    Finalergebnisse der 5. Gilchinger Meisterschaft in der Übersicht: 

    Kinder weiblich

    Platzierung    Name     Ergebnis Quali          Ergebnis Finale   
    1 Anna Lechner 133 2bI5
    2 Magdalena Schmidt 135 1bI1
    3 Helena Amann 131 1bI1
    4 Sina Brust 129 1bI1
    5 Theresa Lucia Gillitzer 129 1bI3

    Kinder männlich

    Platzierung    Name
       Ergebnis Quali
    Ergebnis Finale   
    1 Luis Funk 138 1bII1 1bI1
    2 Philipp Kuczora 135 1bII1 1bI1
    3 Florian Wander 126 1bI1
    4 Lorenz Merz 128 1bI4
    5 Janik Weiser 126 0

    Jugend weiblich

    Platzierung    Name
       Ergebnis Quali
    Ergebnis Finale   
    1 Romy Fuchs 109 1bII2 1bI1
    2 Louisa Brumma 102 1bII2 1bI1
    3 Frederike Fell 108 1bI1
    4 Katharina Haimerl 100 1bI1
    5 Lena Schöning 102 0

    Jugend männlich

    Platzierung    Name
       Ergebnis Quali
    Ergebnis Finale   
    1 Christoph Schweiger 108 1t1 2bII2 2bI2
    2 Oliver Schmidt 124 2bII2 2bI2
    3 Luca Habelt 119 2bII2 2bI2
    4 Elias Heinemann 110 2bII2 2bI2
    5 Samuel Stümpfig 122 2bII5 2bI5

    Damen

    Platzierung    Name
       Ergebnis Quali
    Ergebnis Finale   
    1 Sophie Arnold 106 1t4 2bII10 2bI7
    2 Tabitha Eckfeld 103 1bII1 2bI2
    3 Joana Melle 102 1bI1
    4 Natascha Baumhauer 92 1bI2
    5 Julia Pfänder 92 1bI7

    Herren

    Platzierung    Name
       Ergebnis Quali
    Ergebnis Finale   
    1 Steffen Hilger 138 2bII4 2bI3
    2 Florian Lochner 133 1bII6 1bI5
    3 Matthias Reck 130 2bI2
    4 Felix Waitz 111 2bI2
    5 Kevin Schatz 130 2bI4

    Damen 40+

    Platzierung    Name
       Ergebnis Quali
    Ergebnis Finale   
    1 Kerstin Heine 100 2bII6 2bI4
    2 Maria Beil 86 1bII4 1bI2
    3 Katrin Schöttle 71 1bII5 2bI7
    4 Anja Meudt 74 2bI7
    5 Birgit Weiß 74 1bI5

    Herren 40+

    Platzierung    Name
       Ergebnis Quali
    Ergebnis Finale   
    1 Robert David 113 2t2 2bII2 2bI2
    2 Andreas Reinl 127 2t5 2bII3 2bI3
    3 Thomas Stallinger 117 1t1 2bII2 2bI2
    4 Peter Schneider 101 2bII3 2bI3
    5 Martin Baumer 102 1bII1 2bI3

    Fotos von der Veranstaltung findet Ihr hier per Klick.