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  • Breite Unterstützung für Modernisierung Thalkirchen

    Samstag, 26. Oktober, 2019

    Sowohl im Stadtrat als auch in der Bevölkerung zeichnet sich eine breite Zustimmung für das Projekt der Modernisierung der Kletterhalle in Thalkirchen ab. Diese Woche haben die beiden OB-Kandidatinnen Katrin Habenschaden (Die Grünen-Rosa Liste) und Kristina Frank (CSU) erklärt, dass sie das Projekt nachhaltig unterstützen; gleichzeitig hat die CSU Stadtratsfraktion in einem Antrag an Herrn Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) gefordert, dass „die Kletterhalle in Thalkirchen endlich zu verwirklichen“ ist. Ebenfalls diese Woche hat auch Oberbürgermeister Dieter Reiter seine Unterstützung für eine Modernisierung der Kletteranlage bekundet.

    Anlässlich eines Empfangs im neuen Rathaus zur 150-Jahr Feier des Deutschen Alpenvereins sagte das Stadtoberhaupt: „Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn da was passiert, wenn da was entsteht, was uns in München aber auch in der Region insgesamt weiterhilft und was den Sport, das Klettern, in dieser Stadt noch besser möglich macht.“

    Der OB zeigte sich zuversichtlich, dass bei einem Gespräch zwischen dem DAV und den zuständigen Behörden, das für den 14.11. anberaumt ist, eine Lösung für das Projekt gefunden werden kann. Der DAV teilt diese Zuversicht und hofft im Sinne seiner Mitglieder und aller Kletterbegeisterten in München auf eine baldige Umsetzung.

    Über 10.000 Unterzeichner bei Online-Petition
    In den letzten Monaten warb der DAV massiv um Unterstützung und startete eine Online-Petition, die bereits vor Ablauf weit über 10.000 Unterschriften erreichte. Das nötige Quorum von 6.500 Münchnern wurde dabei ebenso erreicht. Auch ein großer Teil der lokalen Bevölkerung steht hinter dem Projekt: Über 2.000 Unterschriften kamen aus Sendling und angrenzenden Bezirken. Lediglich der Bezirksausschuss Sendling hat sich gegen das Projekt ausgesprochen.

    Neue Boulderhalle für Familien, Jugend und barrierefreie Erschließung der Gesamtanlage
    Worum geht es bei der Modernisierung? Die vor über 30 Jahren errichtete alte Beton-Freianlage des DAV Kletter- und Boulderzentrums München-Süd (Thalkirchen) wird mittlerweile nur noch von sehr wenigen Boulderern und Kletterern genutzt. Um die gesamte Sportanlage wieder für alle Besucher attraktiv und zukunftsfähig zu gestalten, sollen die alten Betonwände in eine moderne, zweistöckige Boulderhalle umgebaut werden. Zudem wird die gesamte Anlage zukünftig barrierefrei, also für alle Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, aber auch für Familien mit Kinderwägen einfach zugänglich sein.

    Somit profitieren letztlich alle Besucher der Anlage davon: Boulderer und Kletterer, Breiten- und Leistungssportler, Menschen mit körperlichen Einschränkungen, Familien und Kinder.
    Im Rahmen der Modernisierung ist eine Umstellung auf ein nachhaltiges Energiemanagement für die gesamte, also auch die bereits bestehende, Anlage vorgesehen. Die von vornherein sehr geringen Eingriffe in den Baumbestand konnten durch eine Umplanung des ursprünglichen Konzepts und einer Verkleinerung des geplanten Gebäudes weiter erheblich reduziert werden, so dass lediglich zwei einzelne Bäume gefällt und zwei weitere ein wenig zurückgestutzt werden müssen. Gleichzeitig ist geplant, eine größere Anzahl an neuen Bäumen zu pflanzen (mit Zustimmung der Nachbarn bis zu 10 neue Bäume). Zudem werden anstatt der bisher mit Kies und Betonwänden und deren Fundamenten versiegelten Fläche auf dem begrünten Dach rund 650 m² Grünfläche geschaffen, die als Blumenwiese die Artenvielfalt an Pflanzen, Insekten und Vögeln im Münchner Stadtgebiet bereichern wird.

    Es erfolgt kein Eingriff in das Grünbiotop! Im Gesamten betrachtet ist der Umbau aus Naturschutzsicht unbedenklich!

    In unseren Videos mit Michi Düchs wurde auf die einzelen Punkten explizit eingegangen und verständlich gemacht.

    www.boulderstattbeton.de

    Fakten der Modernisierung

    • ca. 2.000 m² neue Boulder- und Kletterwände – davon 1.570 m² reine Boulderfläche; im Gegenzug entfallen rund 1.800 m² nicht mehr zeitgemäße Beton-Kletterwände, so dass letztendlich bestehende Kletter- und Boulderflächen durch neue ersetzt werden
    • Überdachte Boulder und Quergänge (mit 40 m Länge !!) im Außenbereich– mit Abendsonne!
    • moderner Trainingsraum mit 45-Grad-Wand, Trainingsboards, Sling- Trainer etc. und Flächen für Gymnastik und Yoga
    • eigener Boulderbereich für Familien – hierzu wird der bisherige Boulderraum im Untergeschoss der bestehenden Anlage entsprechend umgebaut,
    • barrierefreier Zugang zu allen Bereichen der Anlage durch einen Aufzug und Rampen
    • 12 Meter hohe Kletterwände im Außenbereich der Ostseite für Kurse, Familien und Einsteiger
    • Übungsklettersteig für den Kursbetrieb, Sturzstand für den Kursbetrieb (zum gefahrenfreien Erlernen des Haltens von Stürzen),
    • kein neuer Flächenverbrauch, Dachbegrünung (ca. 650 m² Grünfläche) und nachhaltiges Energiemanagement mit Photovoltaik, Wärmepumpe und Blockheizkraftwerk